Migration im Dreiländereck
28.4. — 1.10.2017

Weltweit ist umstritten, wer einreisen darf, wer auswandern kann, wer erwünscht und wer unerwünscht ist. «Magnet Basel» zeigt fünf Ausstellungen über ein Thema, wie es aktueller nicht sein könnte.
Migration ist ein Schlüsselthema des 21. Jahrhunderts. 100 Jahre sind es her, seit der Schweizer Bundesrat im November 1917 per Notverordnung die Eidgenössische Zentralstelle für Fremdenpolizei einrichtete und die Kantone anwies, entsprechende Behörden aufzubauen.
Die Fremdenpolizei des Kantons Basel-Stadt war durch die nahen Grenzen besonders gefordert. In manchen Jahren wurden über 10’000 Dossiers eröffnet, die der Überwachung und Verwaltung ausländischer Personen dienten. Über 500’000 wurden es bis 1970.
Auf Anregung des Staatsarchivs Basel-Stadt werden nun ausgewählte Dossiers erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt, durch weitere Ausstellungen ergänzt und in aktuellem Kontext beleuchtet. Ein faszinierendes Panorama der Einwanderungsregion Basel entsteht.

Eröffnung:

Donnerstag, 27. April 2017 ab 18.00 Uhr
Pavillon im Hof des Staatsarchivs Basel-Stadt